Zur Geiß-Stube

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Küche: Kontakt: Öffnungszeiten:
Deutsch Tränkgasse 6
55278 Hahnheim
Tel.: 06737/7151962
Mittwoch bis Samstag ab 18 Uhr.
Sonntags ab 17 Uhr
Fazit:
Mit der Gaststätte „Zur Geiß-Stube“ in Hahnheim hat Familie Skrzypietz eine vermeintliche Schnaps-Idee Wirklichkeit werden lassen und mal kurzerhand eine Skihütte aus dem Kleinwalstertal nach Rheinhessen gebeamt. Die Atmosphäre ist absolut einmalig, sehr originell und äußerst liebevoll eingerichtet. Das Schöne daran: Das Essen schmeckt lecker, es wird frisch zubereitet, großzügige Portionen – eine gutbürgerliche Küche im wahrsten Sinn des Wortes. Die Qualität ist gut, das Preis-Leistungsverhältnis super, der Service familiär. Kurzum: ein außergewöhnliches Ausflugsziel. Allerdings ist telefonische Sitzplatzreservierung empfohlen und Barzahlung obligatorisch.

Kleinwalsertal in Rheinhessen

Geheimtipp in Hahnheim: „Zur Geiß-Stube“ mit tollem Ambiente und guter Küche

Von Michael Bonewitz

Wer die Gaststätte „Zur Geiß-Stube“ im rheinhessischen Hahnheim betritt, der bleibt erst mal staunend am Eingang stehen und fragt sich: Wie kommt eine Skihütte nach Rheinhessen? Die Geschichte ist ungewöhnlich, das Ambiente einmalig und das Essen schmeckt lecker. Auf geht‘s nach Hahnheim in die Tränkgasse 6.

Die Familie
Gerhard Skrzypietz ist gelernter Kachelofen- und Kaminbauer. Der Familienbetrieb besteht bereits seit 1950, als sein Vater den Betrieb gründete. Auch Gerhards Sohn Damian ist in die väterlichen Fußstapfen getreten. Ein Stück Unternehmer-Tradition in Hahnheim. Szenenwechsel: Urlaub machte die Familie Skrzypietz alljährlich im Kleinwalsertal, ein idyllisches Fleckchen im Vorarlberg. Auf einem Bauernhof in Mittelberg zogen die Kinder kleine Geißböcke groß, es entstanden Freundschaften und so einige verrückte Ideen … und manchmal werden ungewöhnliche Träume sogar wahr.

Die Hütte
„Ich koche leidenschaftlich gerne und wollte unbedingt ein Lokal in Hahnheim aufmachen, so eine Art zweites Standbein“, erzählt Gerhard Skrzypietz, der am liebsten eine Originalhütte aus dem Kleinwalsertal nach Rheinhessen holen wollte. In Hahnheim erwarb der tatendurstige Kaminbauer ein kleines Grundstück und fertigte mit dem befreundeten Bauunternehmer Robert Graßl den passenden Rohbau. Im Kleinwalsertal wiederum stellte ein Mittelberger Schreiner die notwendigen Bretter und Einzelteile her. Schließlich wurde die komplette Skihütte mit einem Lkw nach Hahnheim transportiert und dort zusammengebaut. Einige der verwendeten Holzbalken stammen sogar aus dem 17. Jahrhundert. Ein Unikat, das seinesgleichen sucht.

Das Ambiente
1988 war das Projekt „Kleinwalsertal trifft Rheinhessen“ vollbracht und in diesem Jahr feiert die Geiß-Stube bereits 25-jähriges Jubiläum. Inzwischen stehen abwechselnd Sohn Damian und Schwiegersohn Markus Nitsch in der Küche, Tochter und Schwiegertochter managen den Service. Die Atmosphäre hat sich seit den Anfängen nicht verändert: liebevoll, urig, unvergleichlich – mit echtem Berghütten-Flair und mittendrin ein großer Kachelofen.

Die Speisen
„Dosen und Glasprodukte haben in unserer Küche nichts zu suchen“, erklärt Markus Nitsch. Hier werden noch die Karotten für den Salat von Hand gerieben, die Soßen selbst gemacht, das Gemüse auf dem Markt gekauft und alles frisch zubereitet. Köstlich etwa die hausgemachte Markklößchensuppe (3,50 Euro). Natürlich dürfen auch Käsespätzle (6 Euro) nicht fehlen, ein gewaltiger Alpensalat mit Rumpsteakstreifen (9,90 Euro) und eine üppige Schnitzel- und Rumpsteakauswahl. Vom klassischen Schweinschnitzel Wiener Art (9,60 Euro) über ein frisches Pfifferlingsschnitzel mit Knobi und Rahmsoße (12 Euro) bis zum originellen Almschnitzel natur mit hausgemachtem Pesto, Walnüssen und Parmesan überbacken (11,10 Euro). Pommes und Salat sind übrigens inklusive. Als überaus originelles Dessert sei noch das frittierte Eis (4 Euro) zu empfehlen.

Die Getränke
Durstigen Kehlen stehen frisch vom Fass Bitburger, Köstritzer Schwarzbier oder ein Erdinger Weizenbier zur Auswahl. Die Weine stammen ausschließlich vom vielfach ausgezeichneten Weingut Kühn aus Dienheim. Wer gerne flüssiges Obst liebt, der sollte unbedingt die im Holzfass gereiften österreichischen Prinz-Schnäpse probieren.

Fazit
Mit der Gaststätte „Zur Geiß-Stube“ in Hahnheim hat Familie Skrzypietz eine vermeintliche Schnaps-Idee Wirklichkeit werden lassen und mal kurzerhand eine Skihütte aus dem Kleinwalstertal nach Rheinhessen gebeamt. Die Atmosphäre ist absolut einmalig, sehr originell und äußerst liebevoll eingerichtet. Das Schöne daran: Das Essen schmeckt lecker, es wird frisch zubereitet, großzügige Portionen – eine gutbürgerliche Küche im wahrsten Sinn des Wortes. Die Qualität ist gut, das Preis-Leistungsverhältnis super, der Service familiär. Kurzum: ein außergewöhnliches Ausflugsziel. Allerdings ist telefonische Sitzplatzreservierung empfohlen und Barzahlung obligatorisch.

Info: Zur  Geiß-Stube, Tränkgasse 6, 55278 Hahnheim, Telefon: 06737 / 7151962. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag ab 18 Uhr. Sonntags ab 17 Uhr.

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